Collections – Bullet Journal Tutorial 5

Typische Bestandteile eines Bullet Journals: Teil 5 – Collections / Sammlungen

Das schöne am Bullet Journal ist, dass es weit mehr als ein Terminplaner und Aufgabenverwalter ist. Das letzte Element, welches fast jedes Bullet Journal hat sind die sogenannten Collections – auf deutsch „Sammlungen“.

Das sind Seiten, auf denen man alle Ideen, Gedanken, Stichpunkte etc. zu einem bestimmten Thema sammelt. Eine Sammlung legt man genauso unkompliziert an, wie jede andere Seite: Das Bullet Journal auf der nächsten leeren Seite aufschlagen, eine Seitenzahl eintragen, das Thema als Überschrift notieren und los geht’s. Wenn man schon in Daily Logs oder Monatsübersichten Einträge hat die zu dieser Sammlung gehören, dann migriert man diese jetzt.

Oft entstehen Sammlung auch dadurch, dass man im Verlaufe der Tagesplanung merkt, dass man viele Punkte zu einem bestimmten Thema hat.

Weiterlesen

Erinnerungen bewahren – Project Life in Fotoalben

Letzte Woche habe ich Euch die Project-Life-App vorgestellt. Heute möchte ich Euch zeigen, wie man Project Life in „echten“ Fotoalben umsetzt.

Das Zubehör

Es gibt sehr viel Zubehör für Project Life und anfangs mag es alles ein wenig verwirrend sein. Doch alles, was man benötigt sind

  • ein Album
  • die passenden Einsteckhüllen
  • Dekokarten

Alben gibt es in diversen Größen beginnend bei 12×12 Inch (wobei dies das Maß der passenden Hüllen ist, das Album selbst ist größer), über 6×8 Inch bis hin zu 4×5 Inch und Sondergrößen.

Einsteckhüllen für Fotos und Karten gibt es ebenefalls in diversen Größen und unterschiedlichem Layout, je nachdem, wie man seine Collage gestalten möchte.
Achtung: jeder Hersteller verwendet ein anderes Ringsystem, d.h. nicht alle Hüllen passen in alle Alben. Für den Anfang empfiehlt es sich, Produkte des gleichen Herstellers zu kaufen – die Dekokarten sind jedoch normiert.

Dekokarten gibt es in Hülle und Fülle und machen den eigentlichen Reiz dieser Art von Scrapbooking aus. Man verwendet sie zum Verschönern seiner Fotoseite oder um kleine Geschichten darauf festzuhalten.
Es gibt große Kits, mittlere und auch Beispielpacks.

Ich kaufe in Deutschland mein Zubehör bei der Scrapbook-Werkstatt und Dani Peuss.

Weiterlesen

Erinnerungen bewahren mit der Project-Life-App

Eine andere Methode, mit der sich schnell und stylisch Erinnerungen festhalten lassen, ist das Project-Life-Konzept.

Was ist Project Life?

In Amerika ist die sog. „Scrapbookingindustrie“ ganz groß. Unter Scrapbooking versteht man Folgendes:

Fotos werden in ein sogenanntes Scrapbook eingeklebt und mit Aufklebern und anderen zu den Fotos passenden Dingen verziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fotoalben werden in Scrapbooks Geschichten erzählt und die Fotos durch Texte und künstlerische Gestaltung der Seiten besonders präsentiert. Je nach Ereignis werden auch Eintrittskarten und Ähnliches in das Scrapbook geklebt. (Wikipedia)

„Project Life“ stellt eine vereinfachte Form des Scrapbboking dar. Statt umständlich Fotoseiten mit Papieren, Stickern, Fotos und Dekosachen zu erstellen, gibt es für Project Life fertige, unterteilte Fotohüllen, in die man schnell und einfach seine Abzüge steckt. Zusätzlich kann man bedruckte Karten unterschiedlicher Größe, Alben, Sticker, usw. erwerben, erhält aber auch ohne das Drumrum am Ende eine tolle Collage und ein schönes Fotoalbum.

Weiterlesen

Erinnerungen bewahren im Bulletjournal

Erinnerungen bewahren ist für mich ein großes Thema. Ich kann mir keine Daten merken, weiß nicht in welchem Jahr welches Event stattfand, vergesse viele kleinere Ereignisse,…

Warum sind Erinnerungen wichtig?

  1. Unsere momentane Stimmung verzerrt Erinnerungen: wenn es uns schlecht geht, meinen wir, wir hätten uns den Großteil unseres Lebens so gefühlt. Oder wir sind super gelaunt und färben unsere Erinnerungen an Vergangenes rosa ein. Wir nehmen unsere Realität falsch wahr, wir benötigen „Schnappschüsse“ aus der Vergangenheit, um mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben.
  2. Das menschliche Gehirn verarbeitet ununterbrochen Erlebtes, sortiert es, codiert es und nicht alles ist zuverlässig abrufbar. Einiges vergessen wir, anderes wird verfälscht oder es gibt nur Fragmente – aber es ist das Gesamte, das uns als Persönlichkeit ausmacht.
  3. Aus der Vergangenheit kann man tatsächlich etwas für die Zukunft lernen 😉

Weiterlesen

Rapid Logging & Migration: Aufgabenverwaltung im Bullet Journal – Tutorial 4

Typische Bestandteile eines Bullet Journals: Teil 4 – Rapid Logging & Migration

Was ist Rapid Logging?

Ryder Caroll, der Erfinder des Systems beantwortet diese Frage auf seiner Seite so:

Rapid Logging is the language in which the Bullet Journal is written. It consists of four components: topics, page numbers, short sentences, and bullets.

Übersetzt also: Rapid Logging ist die Sprache in der das Bullet Journal geschrieben ist. Sie besteht aus 4 Komponenten: Themen, Seitenzahlen, kurzen Sätzen und Punkten (im Sinne von Aufzählungszeichen).

Das heisst: Das erste was man macht ist ein Thema auf die Seite zu schreiben. Dann ergänzt man eine Seitenzahl. Beides überträgt man dann in den Index. Beides war ja auch schon im Future Log und im Monatslog so zu sehen.

Weiterlesen

Monatsreview

Ein MOnatsreview schreiben

Um den nächsten Monat gut vorausplanen zu können, finde ich es sehr hilfreich, am Ende des Monats ein kurzes Review zu schreiben. Es sollte kurz zusammenfassen, wo ich stehe, was funktionierte oder nicht, wohin ich will und welche Schritte mich in diese Richtung bringen.

Fragen formulieren

Fragen funktionieren sehr gut für diese Art für Analyse, da das Gehirn automatisch nach Antworten suchen wird (sie dazu auch das Buch „Die Kunst des klugen Fragens“ von Warren Berger)

Meine lauten momentan:

  • Was lief gut / was habe ich erreicht?
  • Was lief nicht gut?
  • Wie fühle ich mich?
  • Was kann ich optimieren?
  • Was kann ich loslassen?
  • Worauf lege ich den Fokus im nächsten Monat?
  • Welche drei kleinen Schritte kann ich umsetzen?
  • Wie bewerte ich den Monat?

Beispiel für ein monatsreview

 

monatsreview im bullet journal

So sah mein Review für den Juli aus.

Mein Fokuswort lautet „morgen“, um mich daran zu erinnern, dass ich heute für mein Zukunfts-Ich planen und handeln muss.

Monatsplanung im Bullet Journal – Bullet Journal Tutorial 3

Typische Bestandteile eines Bullet Journals: Teil 3 – Monatsübersicht / Monatsplanung

Nachdem Inhaltsverzeichnis und Future Log angelegt sind geht mit den Monatsübersichten die eigentliche Planung im Bullet Journal los.

Der Monatsüberblick im Bullet Journal

Auf deiner nächsten freien Seite startest du jetzt einfach mit deiner Monatsübersicht. Dazu schreibst du einfach am Rand der Seite alle Tage von oben nach unten runter und ergänzt die Wochentage.

Auf dem unteren Bild siehst du 3 Beispiele aus meinen Bullet Journals.

monatslog top down

Auf dem ersten Bild hab ich meine Aufgaben für den Monat noch unten rechts in die Ecke geschrieben. Normalerweise legt man direkt neben der Monatsübersicht eine Aufgabenübersicht auf eine neue Seite an.

Weiterlesen

Lebensbalance oder das Level-10-Leben

Lebensbalance – ein graphisches Hilfsmittel

Ein wichtiges Hilfsmittel im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und des Coachings ist das „Lebensrad“, auch bekannt als „Wheel of Balance“ oder „Level-10-Leben“.

Hierbei geht es darum, festzustellen, wo man in wichtigen Lebensbereichen aktuell steht und wie das optimale Leben in diesen Kategorien aussehen würde.

Anleitung: so zeichnet man ein Lebensrad

Man benötigt:

  • Zirkel
  • Geodreieck
  • Bleistift
  • Bundstifte

Zunächst zeichnet man mit dem Zirkel einen Kreis, den man anschließend in 8 Segmente unterteilt:

Level 10 Life  Level 10 Life

Die Linien unterteilt man in 10 gleichgroße Einheiten.

Weiterlesen

Der Future Log – Bullet Journal Tutorial 2

apiTypische Bestandteile eines Bullet Journals: Teil 2 – Der Future Log

Der Future Log im Bullet Journal dient zur langfristigen Planung. Auch wenn das Herzstück des Bullet Journal das sogenannte Rapid Logging auf Tagesbasis ist (mehr dazu in einem späteren Teil dieser Reihe) ist ein Element für eine langfristige Planung natürlich in jedem Planer unabdingbar.

Das Future Log kann man, wie jedes Element eines Bullet Journals, nach eigenem Belieben aufbauen. Wichtig ist, dass man sich eine Möglichkeit schafft die wichtigen Ereignisse und Termine für die nächsten Monate im Blick zu haben.

Wenn man das Bedürfnis über andere Weg abbildet, zB herkömmlicher Jahresplaner oder diverse Apps, Google Kalender etc. kann man den Future Log natürlich auch weglassen. Zum Einstieg würde ich dennoch empfehlen ihn mit anzulegen und auszuprobieren, ob man ihn braucht oder nicht.

In diesem Beitrag möchte ich 3 bekannte und viel verwendete Aufbauten des Future Logs zeigen.

Weiterlesen

Schlüssel (Key) & Index – Bullet Journal Tutorial 1

Typische Bestandteile eines Bullet Journals: Teil 1 – Key & Index

Willkommen zu unseren Einsteiger-Tutorial zum Bullet Journal. In dieser Reihe werde ich euch nach und nach die typischen Bestandteile eines Bullet Journals vorstellen. Wir beginnen mit dem, was man meisten zuerst anlegt und sich auch vorne in den Journals befindet: Dem Key und dem Index / Inhaltsverzeichnis.

Der Bullet Journal Index

Das Inhaltsverzeichnis ist der Start von jedem Bullet Journal. Da das Bullet Journal keine vorgegebene Reihenfolge der Inhalte hat, wie manche klassische Planer ist es wichtig, ein System zu haben, mit dem du deine Seiten wieder findest. Dafür ist der Index da.

In den Notizbüchern von Leuchtturm1917* sind die Seiten bereits nummeriert und einige Seiten für den Index vorgedruckt. In jedem anderen Notizbuch übernimmst du das einfach selbst.

Den Index anzulegen ist keine große Kunst. Blättere auf die erste leere Seite deines Notizbuchs und schreibe oben „Index“ oder „Inhaltsverzeichnis“ hin.

Weiterlesen